Effizient arbeiten, Ressourcen schonen und präzise Prompten im Betriebsalltag
Anwendungen aus dem Bereich der Generativen KI überfluten aktuell den Markt und werden in nahezu jede aktuelle Soft- & Hardware integriert. Menschen generieren mit den Modellen Texte, Audio, Grafiken, Bilder, Musik oder Videos.
Der Green Prompting Guide unterstützt dabei, die neuen Anwendungen auf eine verantwortungsvolle Art und Weise zu nutzen. Green Prompting: Dieses noch sehr junge Feld bietet schon heute vielfältige Möglichkeiten nachhaltige Nutzung Generativer KI in den Alltag zu integrieren. Unser praxisnaher Leitfaden liefert genau hierfür anwendungsorientierte Ansätze.
Der Green Prompting Guide wurde vom Team der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) für das Mittelstand-Digital Zentrum Zukunftskultur gemeinsam mit dem Zukunftszentrum Berlin entwickelt. Er richtet sich an Mitarbeitende, Führungskräfte in Organisationen, die Generative KI sinnvoll einsetzen möchten – ohne dabei die Umwelt aus dem Blick zu verlieren.
Die ökologische Dimension der generativen KI
Generative KI hat neben ihren wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen auch einen erheblichen Ressourcenverbrauch: seltene Erden, Wasser und Energie sind nur einige Faktoren, die den ökologischen Fußabdruck beeinflussen.

Der Zusammenhang zwischen der eigenen Nutzung und der Umweltauswirkungen wird oft nicht beachtet. Entweder fehlt das entsprechende Wissen für die unterschiedlichen Möglichkeiten einer umweltbewussteren Nutzung aber auch die mangelnde Transparenz in der Kommunikation über die Umweltauswirkungen ihrer Systeme durch die großen Anbieter ist ein Problem. Bis es jemand genauer wissen will.

Green Prompting klingt nach Theorie – bis man den Stromzähler danebenlegt. Und plötzlich wurde sichtbar, was sonst verborgen bleibt: Ein einziger Prompt kann deinen Stromzähler hochtreiben. Ein klar formulierter Prompt lässt ihn fast ruhig stehen.
Es wird deutlich: Schon kleine Verhaltensänderungen beim Prompten können Energie sparen und Effizienz steigern. Dazu gehören z.B.:
- bewusste Entscheidungen ob und wann Generative KI eingesetzt wird
- präzise formulierte Prompts, die Wiederholungen und unnötig lange Ausgaben vermeiden
- die Wahl passender Modellgrößen
- die Nutzung nachhaltiger Infrastruktur
- organisatorische Maßnahmen wie Leitlinien, Austauschformate und Sensibilisierung
Der Green Prompting Guide im Detail
Der Leitfaden gibt hierzu in vier Kapiteln einen kompakten und praxisorientierten Überblick:
1. Grundlagen: Ökologische Auswirkungen von GenAI
Von der Hardwareproduktion über das Modelltraining bis zur Nutzung – der Guide erläutert verständlich, wo Ressourcen verbraucht werden und warum Transparenz so wichtig ist.
2. Die Basics: Suffiziente Nutzung und effiziente Promptplanung
Das Kapitel enthält konkrete Tipps zur Vermeidung unnötiger Prompts und Strategien gegen sogenanntes Doomprompting, sowie Hinweise für eine zielgerichtete Promptplanung mit vielen Beispielen gut strukturierter Prompts.
3. Die Upgrades: Generative KI noch grüner einsetzen
In den Upgrades widmet sich der Guide fortgeschrittenen Nachhaltigkeitsstrategien durch Empfehlungen rund um Infrastruktur, Green IT, Energieeffizienz, Zertifizierungen und Zusammenarbeit im Unternehmen.
4. Zusatzmaterial
- Hilfreiche Tools, Materialien und Methoden
- Poster „Green Prompting Guidelines“
- weiterführende Links und Quellen
DOWNLOADS
Der vollständige Green Prompting Guide steht auf unserer Website zum Download bereit: https://www.digitalzentrum-zukunftskultur.de/material/green-prompting-guide-15457/
Die auf einem Poster zusammengefassten Green Prompting Guidelines finden Sie hier: https://www.digitalzentrum-zukunftskultur.de/material/green-prompting-guidelines-15255/
